Fehler bei der Schufa ?

Nachdem schon im Fernsehen von falschen Angaben der Schufa berichtet wurde, kommt nun auch ein Selbsttest des Handesblatts zu dem Ergebnis, dass die Daten der Schufa mit Vorsicht zu betrachten sind, im Klartext: manche sind offenbar falsch. Deshalb gilt auch gegenüber der Schufa : Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Eine kostenlose Kontrolle kann man einmal im Jahr machen, indem man von der Schufa eine Selbstauskunft anfordert. Allerdings scheint die Antwort etwas lang zu dauern, von 2-3 Wochen ist die Rede. Falls das stimmt, ist das eigentlich unzumutbar. Auf jeden Fall die Daten der Schufa auf Fehler überprüfen und dann entsprechend berichtigen lassen. Fehler bei der Schufa können schlimme Fehler haben, ohne dass man den Grund erfährt. Ohnehin wäre wohl zu überlegen, ob man nicht von Gesetzes wegen mehr Licht in das Dunkel der Schufa bringen sollte, denn einen Ku-Klux-Klan in Geldsachen können wir uns nicht leisten. Geheimniskrämerei, die nach Hokuspokus aussieht, aber weitreichende Folgen haben kann, ist nicht hinnehmbar. Deshalb wäre es sinnvoll und gerecht, die Reihenfolge umzudrehen: statt einem möglichen Betroffenen zuzumuten, immer wieder gegen Bezahlung bei der Schufa anzufragen, ob sie etwas (vielleicht Falsches) über ihn gespeichert hat, sollte es umgekehrt so sein, dass die Schufa verpflichtet wird, zumindest bei schwerwiegenden Fällen von sich aus (!!!) dem Betroffenen mitzuteilen, dass sie etwas Negatives über ihn gespeichert hat, was für ihn schwerwiegende Folgen haben kann. Da ja die Schufa mit den Daten der Betroffenen Geld verdienen will, wäre es nur folgerichtig, dass sie von sich aus dem Betroffenen Gelegenheit zur Information und Stellungnahme gibt. Das wäre fair und würde endlich Licht in das Schufa-Dunkel bringen.