Witzbold narrt Sparkasse

Ein Witzbold ging neulich zu seiner Sparkasse und sagte, er wolle 100.000 Euro anlegen. Der Mann wurde freundlich empfangen, viel netter als sonst, und bekam ein alkoholisches Getränk angeboten. Dann wurde ihm vorgeschlagen, welche Anlagemöglichkeiten es für sein Geld gebe. Als der Anlageberater fertig war, bedankte sich der Witzbold artig und sagte, leider habe er dieses Geld gar nicht. Es sei ihm nur darum gegangen, einmal zu erleben, wie die Sparkasse jemand behandelt, von dem sie vermutet, dass er genug Geld hat. Bisher habe er nämlich immer erlebt, wie die Sparkasse ihn behandelt, wenn sie glaubt, dass er kein Geld hat.
Diese wahre Geschichte ist leider kein Einzelfall. Immer wieder erlebt man, dass Banken und Sparkassen einem dann Geld geben wollen, wenn sie den Eindruck haben, dass man es nicht benötigt. Wenn sie aber glauben, dass man wirklich Geld benötigt, sind sie sehr kleinlich und lehnen in vielen Fällen einen Kredit mit den unterschiedlichsten Ausreden ab. Bei dieser Einstellung ist es auch nicht verwunderlich, dass Banken und Sparkassen immer wieder auf Betrüger hereinfallen, die großkotzig auftreten und so tun als hätten sie riesige Reichtümer. Manchmal konnte man den Eindruck bekommen, bei Großkrediten würde vor lauter Geldgier weniger streng geprüft als bei kleinen Krediten.